Vier Tage. Neun Locations. Unzählige Stimmen. Vom 23. bis 26. April 2026 verwandelt das Queer Music Festival Leipzig in eine Bühne für queere Perspektiven, empowernde Musik und kollektive Euphorie. Konzerte, Filme, Artist Talks, Workshops und Clubnächte machen die Stadt zu einem sicheren Hafen für die LGBTQ*-Community – laut, sichtbar und unübersehbar.
23.–26. April 2026 | Konzerte, Filme, Clubnächte & Talks
Leipzig kann laut. Und Leipzig kann Haltung. Wenn das Queer Music Festival in seine dritte Runde geht, wird beides zusammen gedacht: Musik als Statement, Sichtbarkeit als Selbstverständlichkeit.
Pop trifft Rap. Elektronische Sounds gleiten in Indie. Intime Solomomente stehen neben raumfüllender Clubenergie. Künstler:innen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder non-binär identifizieren, stehen im Zentrum – nicht als Randnotiz, sondern als Hauptakt. Sichtbarkeit ist hier kein Trend. Sondern Notwendigkeit.

Die Stadt wird Bühne
Was dieses Festival besonders macht: Es verteilt sich. Es fließt durch Leipzig.
Das UT Connewitz vibriert.
Die Moritzbastei pulsiert.
Die Heilandskirche am Westkreuz öffnet Raum für Chorklang.
Die Distillery, die Neue Welle, die Kinobar Prager Frühling, der Phat Cat Comedy Club, die Tanzerei Flugfisch und das Heizhaus werden zu Inseln desselben Moments.
Jede Location bringt ihre eigene Atmosphäre mit – zusammen ergeben sie ein Wochenende, das sich wie ein queerer Stadtspaziergang anfühlt.

Donnerstag: Warm-up mit Haltung
Los geht’s am 23. April mit „Exquizit – Das Kneipen-Quiz“ im Phat Cat Comedy Club. Queer Music Edition. Wissen, Witz, Wettbewerb. Perfekt zum Ankommen – und um direkt neue Menschen kennenzulernen.
Freitag: Bühne frei für Stimmen, die gehört werden müssen
Am 24. April öffnet das UT Connewitz seine Türen zur Queer Music Night.
Mit dabei:
- Pablo Brooks
- Marisabelle
- Sibb
- Bambi Mercury
- Teilzeitprinzessin Linette
- und Zacker selbst
Es wird persönlich, politisch, tanzbar. Songs, die von Identität erzählen. Von Widerstand. Von Liebe. Und von der Kraft, sich selbst zu gehören. Parallel dazu zeigt die Kinobar Prager Frühling den Film „No Ordinary Man“ – ein bewegendes Porträt über trans Sichtbarkeit in der Musikgeschichte.
Samstag: Austausch, Performance und kollektive Ekstase
Der 25. April ist das Herzstück des Festivals. In der Moritzbastei trifft die zweite Queer Music Night auf Acts wie
- Seda
- Léon The Singer
- Eja
- Luna Neptune
- Zacker
In der Distillery verschmelzen Performance und Gespräch: Denise Frey und Nastassja von der Weiden öffnen Räume für Perspektiven, die oft übersehen werden. Der Branchentreff „Queers in Music“ bringt Szene, Netzwerk und Austausch zusammen – Panel und Begegnung auf Augenhöhe.
Später kippt der Abend in die Clubnacht in der Neuen Welle. nd_baumecker, Sherø, Joramia und Athena Owls liefern Beats, die nicht fragen, ob du tanzen willst – sondern wann du anfängst. Workshops im Heizhaus und Tanzkurse in der Tanzerei Flugfisch (RuPaul & Kim Petras!) zeigen: Empowerment darf Spaß machen. Und Glitzer ist politisch.
Sonntag: Stimmen, die tragen
Am 26. April wird es klangvoll. Die D-Dur Dykes* singen in der Heilandskirche am Westkreuz – ein Chorkonzert, das Gemeinschaft hörbar macht.
Im Heizhaus geht der DJ-Workshop in die zweite Runde. In der Tanzerei Flugfisch stehen Lady Gaga und George Michael auf dem Tanzplan. Und die Kinobar Prager Frühling zeigt „Indigo Girls: It’s Only Life After All“. Ein Wochenende klingt aus – aber es hallt nach.
Ein sicherer Hafen in bewegten Zeiten
Initiiert und getragen von Zacker schafft das Festival einen Ort, an dem queere Kunst nicht erklärt werden muss. Sie darf einfach sein. Es ist ein Versprechen:
Wir sind da.
Wir bleiben.
Wir sind laut.

Wann? Wie? Wo?
Queer Music Festival 2026
23.–26. April 2026
Wo?
UT Connewitz
Moritzbastei
Westkreuz / Heilandskirche
Distillery
Neue Welle
Kinobar Prager Frühling
Phat Cat Comedy Club
Tanzerei Flugfisch
Heizhaus
Weitere Infos & Tickets:
https://www.bouygerhl.com/festival



