Leipziger Liedernächte

LEIPZIGER LIEDERNÄCHTE im Innenhofe des Grassi-Museums

Liebhaberinnen von zauberhaften Sommerabenden mit vielfältiger akustischer Musik – hergehört! Erneut veranstaltet die Leipziger Liederszene die LEIPZIGER LIEDERNÄCHTE im malerischen Innenhof des Grassi-Museums.

Was erwartet euch bei den idyllsichen Leipziger Liedernächten?

Das Festival für zeitgenössische Liedkultur zelebriert unterschiedliche Facetten von Lied, Folk und Singer/Songwriter-Musik. Die Leipziger Liedernächte starteten 2018 unter dem Titel Leipziger Liederszene als eigentlich einmalige Revue der Liederszene der 80er Jahre im Werk II. Aufgrund des überwältigenden Publikumsinteresses wurde 2019 ein den Gegebenheiten der zeitgenössischen, international vernetzten Liederszene angepasster Abend gestaltet.

2020 wurde das Festival Leipziger Liedernächte mit drei Abenden in Horns Erben, naTo und Werk II geboren. 2021 und 2022 findet es aufgrund der Pandemie auf den Sommer verschoben und als OpenAir-Veranstaltung statt.

Eine Veranstaltung des Leipziger Liederszene e.V.

Seit 2017 knüpft der LEIPZIGER LIEDERSZENE e.V. an die lebendige Tradition der Leipziger Lied- und Chansonszene der Vorwendezeit an. Er dient als Begegnungs- und Organisationsplattform für Kulturschaffende. Das Lied überschreitet Generations-, Genre- und Kulturgrenzen: Alt-Folkloristen stehen neben Nachwuchsliedermacherinnen und Weltmusik-Ensembles.

Hier finden Sie alle – oder wenigstens allerlei – Informationen zu den zahlreichen Konzerten, Liederreihen, Festivals und Workshops, die der Verein unter seinem Dach versammelt. Nach und nach wird diese Homepage zu einem multimedialen Archiv der Leipziger Lieder ausgebaut – von den 1980er Jahren bis übermorgen.

Programm am Folk-Freitag-Abend

Am Folk-Freitag zeigt jede der drei Bands auf ihre eigene Weise, dass die heimischen Folk-Früchte vielfältiger, experimenteller, saftiger, röter und virtuoser schmecken bzw. klingen als gedacht! Eins haben sie dennoch gemeinsam: Den Faible für die Waldzither, ein zu unrecht fast vergessenes Instrument.

Zum Beispiel die Band WALDZITHERPUNK, die sich dem aufsässigen, zotigen Teil der Tradition verschrieben hat. Vielstimmig und – saitig punkt(et) die Truppe mit 200 Jahre alten Anti-Gentrifizierungssongs, zumeist expressiv vorgetragen von Jens-Paul Wollenberg, akkurat umflötet von Helene Déus, rockig-energetisch angetrieben von Toni Linke und Peggy Luck. Gesanglichen Support liefert punktuell das Chörchen STIMMBANDE.

Die preisgekrönten TWORNA arrangieren Volkslieder kunstvoll und einfühlsam neu, zwischen Nyckelharpa (Caterina Other), Bass (Frieder Zimmermann) und Waldzither entstehen zusammen mit Jessica Jaeckels Gesang klangliche Landschaften von Vertrautem, das umspielt wird von jazzig-überraschenden Elementen.

Bei DOC FRITZ & LAND ÜBER treffen sphärische Klangmalereien mit Saxophon, Tuba (Karl Helbig) und Cello (Benni Gerlach, u.a. bei „Letzte Instanz“) auf den waschechten Folkloristen Tim Liebert („Hüsch“) und verschmelzen zu komplexen und mitreißenden Musiken, die nie die Bodenhaftung verlieren und durchaus mit Unterhaltungswert und Tanzbeinzuckungen aufwarten.

Programm am Lieder-Samstag-Abend

Der Lieder-Samstag führt durch verschiedene Facetten des Liedes – von elektronisch mit Loopgerät über erdigen Rock bis zu verträumtem Folk.

Die Urberlinerin FAMA M’BOUP sammelte ihre Inspirationen zwischen Dresden, Dakar und Kopenhagen und erschafft mit ihrem Lieblingsinstrument – der Stimme – sowie Loopgerät und Keysounds berührende Klanguniversen. Sie erzählt nahbare Geschichten mit Pop, Jazz und Groove, solo und pur.

LÜÜL (im Trio) veröffentlichte jüngst mit „Der stille Tanz“ ein kritisches und sensibles Album zu den Fragen unserer Zeit: Wie steht es um die freie Rede?, fragt der Berliner in seiner schnoddrigen und weltoffenen Art. Seine ehrlichen, rauhen Geschichtenlieder ohne Schnickschnack riechen nach U-Bahnschacht. Mit singender Säge.

Das Gegenstück dazu bilden FJARILL: Verzauberte, aus der Zeit gefallene Musik zum Innehalten und Durchatmen. Die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Violinistin Hanmari Spiegel erzeugen zweistimmige Klangwelten, in denen eine poetische Grenzüberschreitung passiert. Sie singen dabei auf Englisch und Deutsch, aber auch Schwedisch und Afrikaans.

WANN? WIE? WO?

Leipziger Liedernächte
29.-30.7.202
im Innenhof des Grassi-Museums
Johannisplatz 5-11

Einlass: je 18 Uhr, Beginn je 19 Uhr

www.leipziger-liederszene.de
www.facebook.com/leipzigerliederszene

Die Leipziger Liedernächte sind eine Kooperationsveranstaltung des Leipziger Liederszene e.V., der naTo, und des Grassi-Museums. Einen Monat später, am 26.-28.8., findet das Seeklang-Festival in Kooperation mit der Kulturwerkstatt KAOS statt.

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