Stand Up Paddling Leipzig | Freizeitcampus am Kulki

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Ich würd mich ja schon als Wasserratte bezeichnen. Doch mit Wassersport hatte ich bisher nix am Hut. Es sei denn Luftmatratze aufpusten und treiben lassen zählt 😉 Umso aufgeregter war ich, als ich DAS am Samstag zum allerersten Mal ändern wollte.

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Am Kulki aufgeschlagen, holte mich zunächst wieder einmal die unumstößliche Tatsache ein, dass dieser einfach der schönste aller Leipziger Seen sein muss. Denn auch wenn ich mich zumeist in den südlicheren Gewässern der Stadt von der Sommerhitze runterkühle, ist das Dasein am Kulkwitzer See jedes Mal auf’s Neue ungeahnt schön. Denn alles in allem strahlt der See deutlich mehr Ruhe, Unberührtheit und Natürlichkeit aus.
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Bei zarten 23° C teilte ich mir den Strand gerade einmal mit einer campierenden Familie und erwachenden Spaziergängern. Zwar wäre ich am liebsten gleich geradewegs in den See gerannt, doch sollte sich die Vermutung bestätigen, mir das nass werden lieber für später aufzuheben.

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Ich hatte es mir kaum auf meinem Liegestuhl bequem gemacht, als mich ein mitreißendes „in 10 Minuten geht’s auf’s Wasser!“ von hinten packte. Eric, der mich für diesen Tag coachen sollte, war zurück von seiner Paddling Tour und bereit, es mit mir aufzunehmen.

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Am Ende der Trockenübungen schien er stärker an meine Fähigkeiten zu glauben als ich. Denn schon beim ersten Aufstieg auf das Brett wusste ich gar nicht, was am meisten zitterte (und nein, gefroren habe ich nicht). 😉 Wackelt das Brett oder mein ganzer Körper? Es schien schier unmöglich, allein durch Körperspannung Ruhe in diese wackelige Angelegenheit zu bringen. Ich paddelte los. Die Wellchen taten ihr Übriges. Entgegen der Richtung, in die es gehen sollte, trieb ich auf den See hinaus. Jetzt war ich im wahrsten Sinne des Wortes auf mich gestellt. „Allez!“ schallte es von hinten, womit mir Eric einen dynamischen Ansporn verpasste. Arme vor, Paddel tiefer, dichter ans Bord. Uuhh, es bewegt sich!

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Das Wasser unter mir beginnt sich schneller zu bewegen – whaaat – das bin ja ich!? Meine Füße scheinen mit dem Brett verwachsen und langsam aber sicher bekommen meine Arme eine Idee davon, wie sie sich bewegen müssen, um mich vorwärts zu bringen und gleichzeitig vorm Absturz bewahren zu können. Mein Freund blick respektvoll in meine Richtung und ich bin ein ganz klein wenig stolz noch nicht abgestürzt zu sein.

Doch was wäre Stand Up Paddling ohne Wasserkontakt …?! 😉 Denn kaum beginnen wir damit, mich seetauglich zu machen und den Welpenschutz abzulegen, stellt Eric mich auf die Probe – und flaaaatsch, lande ich wie ein nasser Sack rücklings im See. Hochkrabbeln ist leichter als befürchtet, sieht aber bestimmt lustig aus. Die Angst reinzufallen ist damit passé – nun kann es richtig losgehen.

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Eric kehrt mir den Rücken und widmet sich meinen Kumpanen. Ich drehe meine Runden. Nicht zwingend immer in die Richtung, in die ich eigentlich will, aber immerhin Runden. Am Ende sogar eine ganz kleine: 360° Olé!

Eric hat eine enorm motivierende Art, dich zu dem zu bewegen, was du wirklich kannst. Vielleicht sein brasilianisches Temperament? Oder doch seine Erfahrung mit Unerfahrenen, die sich tunlich unterschätzen. Mit einem Strahlen im Gesicht verlasse ich nach 90 Minuten mein erstes Brett und bin fest entschlossen, daran anzuknüpfen. Der Muskelkater, der in den nächsten Tag noch folgen sollte, wollte sich schließlich gelohnt haben … 😉
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Wann? Wie? Wo?

Stand Up Paddling Leipzig
Freizeitcampus
Seestraße 1
Leipzig (Kulkwitzer See)

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Spezialtipp:

Die Anlegestelle zum Stand Up Paddling von Freizeitcampus liegt unmittelbar am Zeltplatz des Kulkwitzer Sees. Einmal dort, fühlt man sich meilenweit entfernt vom Alltag – mitten im Urlaub. Wer also Bock auf noch ein bisschen mehr Abstand, Abenteuer und Action braucht, für den haben die Jungs noch einiges mehr im Petto … ich sage nur: Sommercamp! Sunset-Tour! Schnorcheln! Und SEEcaching! 😉

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Eine Antwort

  1. Freno d'Emergenza

    Also ich bin ja seit frühester Jugend ein surfboard-fan ! Nicht zum selber drauf rum zum machen – Gott behüte ! – sondern zum zu zum gucken ! Keine Bank (auch nicht die am Elterngrab) kann schöner sein auf dieser Welt, als die Bank an der Surf-Schule ! Noch eine Thermoskanne Tee, ein paar Kekse – und der Nachmittag ist gelaufen: stundenlang, schier endlos kann ich den Leuten zugucken, wie sie die boards und das Equipment fluchend und schwitzend von bzw. aus den Autos wuchten – manchmal gibt’s als Extra dann schon ‘ne Beule oder ‘n Kratzer, die Bretter ins Wasser hieven, raufklettern und runterplumpsen. Sonst machen sie ja nix an der Surfschule: runterplumsen und raufklettern, runterplumpsen und raufklettern – das ist wirklich Wassersport vom Feinsten – nicht für die, die ihn ausüben, sondern für die Zugucker, die “Surfbrett-Spanner” wie mich !

    Mit dem Paddeldingens indessen, das weitaus stabiler und weniger runterplumsfördernd ist, wechselt der so fast zu Tode genervte surfboarder die Fronten ! Denn das surfboardpaddeln findet grundsätzlich in Ufernähe statt – weil ja was passieren könnte ! – und grundsätzlich an den entlegenen Teilen der Seen – weil man ja sonst von den Segelbooten zerquetscht wird ! – und welche Stellen der Seen sind da besser geeignet, als diejenigen entlegensten Teile, wo sich manche Pärchen oder auch kleinere Grüppchen von sogenannten Gleichgesinnten anderweitiger Körperertüchtigungen hingeben ? Das sind genau die Uferstellen zu denen es die surfboardpaddeler hinzieht und an denen sie stundenlang auf und abpaddeln können. Den richtigen Profi erkennt man an der umgedrehten Bierkiste zum drauf zum sitzen – mann steht sich ja sonst die Beine in den Bierbauch ! Und deswegen heißen die surfbrettpaddler in gewissen Kreisen auch die “Marine-Spanner” und freut sich, wenn sie mit oder ohne umgedrehter Bierkiste auch mal ins Wasser plumpsen. Dann ist die Welt wieder in Ordnung !

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