Hypnosepraxis Leipzig Alexander Fenz

Hypnose Leipzig | Alexander Fenz und die Kraft der Trance

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Die Augen schließen, die Kontrolle abgeben und nach zwei Stunden als anderer Mensch wieder aufwachen? Mit dem Bild, das viele von Hypnose im Kopf haben, hat der Alltag in Alexander Fenz’ Leipziger Praxis erstaunlich wenig zu tun. Wer hier auf der dunkelbraunen Liege Platz nimmt, schläft nicht, bleibt ansprechbar – und soll vor allem eines nicht sein: passiv.

Ein Besuch in Gohlis bei einem Therapeuten, der mit Hypnose dort ansetzt, wo bewusste Vorsätze allein manchmal nicht weiterkommen.

Bevor Alexander die erste Tür nach innen öffnet

Die Behandlung beginnt bei Alexander Fenz nicht auf der Liege. In seiner Praxis in einem Gohliser Altbau steht dafür eine kleine Sitzgruppe bereit. Der Raum ist hell, ruhig und auffallend reduziert: keine privaten Erinnerungsstücke, kaum Ablenkung, ein großes Fenster, Pflanzen, gedämpftes Licht. In der Mitte steht die dunkelbraune Liege mit Kissen und weicher Decke, auf der später die eigentliche Sitzung stattfindet.

Bevor es so weit kommt, möchte Alexander allerdings wissen, wer ihm gegenübersitzt.

Die erste Frage lautet nicht …

„Wie bekomme ich dich möglichst schnell in Hypnose?“ Sondern:

Ist Hypnose für dein Anliegen und deine momentane Lebenssituation überhaupt eine sinnvolle Form der Unterstützung?

Dazu gehört für ihn auch der Blick über das konkrete Problem hinaus. Wie stabil ist dein Leben gerade? Gibt es soziale Kontakte und Unterstützung? Bestehen Erkrankungen oder andere Belastungen? Und wäre möglicherweise eine andere oder ergänzende Behandlung sinnvoller?

Aber was ist Hypnose eigentlich?

Hier lohnt sich eine ziemlich wichtige Entzauberung. Hypnose bedeutet nicht, bewusstlos zu werden. Während der Sitzung bleibt man ansprechbar, kann mit Alexander kommunizieren und erinnert sich anschließend in der Regel an das Erlebte. Auch Alexander selbst beschreibt Trance als einen nach innen gerichteten Zustand – und ausdrücklich nicht als Schlaf.

Das Bild vom Hypnotiseur, der einem Menschen die Kontrolle entreißt, gehört damit eher auf eine Showbühne als in diesen Behandlungsraum.

Hypnotherapie ist zugleich nicht einfach irgendeine esoterische Methode: Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat sie wissenschaftlich begutachtet und 2006 für bestimmte Anwendungsbereiche als wissenschaftlich anerkannt bewertet.

Augen zu: Problem weg? So einfach ist es nicht.

Und genau hier wird Alexanders Verständnis seiner Arbeit interessant. Wer sich auf die Liege legt und erwartet, zwei Stunden später von einem anderen Menschen „repariert“ worden zu sein, bringt aus seiner Sicht die falsche Erwartung mit.

Denn auch unter Hypnose bleibt die Person Teil des Prozesses. Alexander nennt zwei wesentliche Voraussetzungen: den eigenen Wunsch, etwas zu verändern, und die Bereitschaft, sich von ihm in die Trance führen zu lassen. Ohne diese Kooperation funktioniert der Ansatz nicht.

Das bedeutet gleichzeitig: Man muss nicht bereits erklären können, warum man so fühlt oder handelt. Ein Mensch kann beispielsweise merken, dass bestimmte Ängste, Beziehungsmuster, Aggressionen oder andere Reaktionen immer wieder auftauchen, obwohl er sie eigentlich verändern möchte. Genau dieses Erleben kann der Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit sein.

Wenn das eigene Verhalten dem eigenen Wollen nicht folgt

Dieser Gedanke beschreibt Alexanders Ansatz besonders treffend. Denn genau dieses Phänomen kennen vermutlich ziemlich viele Menschen:

Eigentlich möchte ich gelassen bleiben – und reagiere trotzdem heftig. Ich weiß, dass mir die Zigarette nicht guttut – und greife dennoch zu ihr. Ich wünsche mir Nähe – und ziehe mich zurück, sobald sie entsteht.

Alexander beschreibt solche Momente als eine Art inneren Autopiloten: Bewusst wollen wir das eine, unsere Reaktion führt uns trotzdem in eine andere Richtung. Seine Arbeit mit Hypnose zielt darauf, solche automatisierten emotionalen Muster zugänglicher zu machen und Veränderungsprozesse anzustoßen.

Wie läuft eine Behandlung bei Alexander Fenz ab?

Wer nach diesem Punkt denkt: „Okay – und wie funktioniert das jetzt ganz praktisch?“, muss nicht direkt auf der Hypnoseliege Platz nehmen.

Bei Alexander beginnt der Weg mit einem kostenfreien telefonischen Erstgespräch von etwa 30 Minuten. Dabei können erste Fragen geklärt werden und beide Seiten bekommen ein Gefühl dafür, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich passen könnte.

Danach folgt ein persönliches Vorgespräch in der Praxis, für das etwa 60 bis 90 Minuten vorgesehen sind. Hier geht es genauer um dein persönliches Anliegen, deine Lebenssituation und darum, ob Hypnose überhaupt die geeignete Methode für dich ist. Erst anschließend finden die eigentlichen Hypnosesitzungen statt.

Eine Sitzung dauert bei ihm ungefähr zwei Stunden, die eigentliche Hypnose davon meist etwa 90 Minuten. Wie viele Termine sinnvoll sind, lässt sich vorab nicht für jedes Anliegen festlegen. Alexander gibt für viele von ihm behandelte Themen zwei bis vier Hypnosesitzungen als Größenordnung an, weist aber selbst darauf hin, dass komplexere Anliegen mehr Zeit benötigen können.

Muss ich erzählen, was mir passiert ist?

Auch das ist eine spannende Besonderheit seines Ansatzes. Bei seiner ursachenorientierten Arbeit versucht Alexander gemeinsam mit seinen Klient:innen, emotional bedeutsame Erfahrungen und die damit verbundenen Reaktionsmuster zu bearbeiten. Dafür muss jemand nicht bereits mit einer fertigen Erklärung oder einer vollständigen Geschichte in die Praxis kommen.

Alexander geht davon aus, dass unser Unbewusstes sowohl die Ursache unserer Probleme kennt als auch den Grund, warum sie immer noch aktiv sind. Genauso befindet sich alles, was wir für die Lösung unserer emotionalen Probleme benötigen, bereits in uns.

Ausgangspunkt kann zunächst schlicht das Problem sein, das sich heute bemerkbar macht: eine Angst, ein immer wiederkehrendes Beziehungsmuster, eine starke emotionale Reaktion oder das Gefühl, in bestimmten Situationen regelmäßig die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren.

Für welche Themen bietet er Hypnose an?

Alexander Fenz arbeitet als Heilpraktiker für Psychotherapie und führt die Hypnosepraxis Leipzig seit 2017.

Zu den Schwerpunkten, die er selbst für seine Arbeit nennt, gehören unter anderem

  • Ängste und Phobien
  • emotionale Blockaden
  • Selbstwertthemen
  • Beziehungsmuster
  • Stress
  • Raucherentwöhnung
  • Veränderungen des Essverhaltens.

Das heißt allerdings ausdrücklich nicht: Hypnose hilft automatisch bei all diesen Problemen. Ob der Ansatz zum jeweiligen Anliegen und zur persönlichen Lebenssituation passt, möchte Alexander deshalb bereits vor der eigentlichen Behandlung klären.

Was Alexander in seine Arbeit mitbringt

Auch Alexanders eigener Weg in die Hypnosetherapie ist alles andere als geradlinig. Sein erstes Hypnose-Seminar besuchte er 2012; seit 2017 führt er seine eigene Praxis in Leipzig. Parallel beschäftigt er sich intensiv mit Zen und Achtsamkeit. Seit 2018 gehört die Achtsamkeitspraxis zu seinem Alltag, ergänzt durch Retreats und Klosteraufenthalte. 2024 verbrachte er drei Monate im Crestone Mountain Zen Center in Colorado. Diese Erfahrungen fließen heute in die Haltung ein, mit der er seinen Klient:innen begegnet.

Bevor sich die Augen schließen

Und so beginnt Hypnose hier letztlich nicht mit einem Pendel, einem Fingerschnippen oder dem berühmten Satz „Du wirst jetzt ganz müde“. Sondern mit zwei Menschen, die sich gegenübersitzen und erst einmal herausfinden, ob sie diesen Weg überhaupt gemeinsam gehen wollen.

Wann? Wie? Wo?

Hypnosepraxis Leipzig | Alexander Fenz
Hypnosetherapie mit Schwerpunkt auf ursachenorientierter Hypnose
Gohliser Str. 15
04105 Leipzig
Hypnose Angebote
Kostenloses Infogespräch

💬 Wie starte ich?
Der erste Schritt ist ein kostenfreies und unverbindliches Telefonat von etwa 30 Minuten. Danach kann ein ausführliches Vorgespräch in der Praxis folgen. Erst wenn geklärt ist, dass Hypnose und die gemeinsame Arbeit passen, beginnt die eigentliche Behandlung.

⏳ Wie lange dauert eine Sitzung?
Für eine Hypnosesitzung plant Alexander etwa zwei Stunden ein. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Anliegen und Verlauf ab.

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