LVB Babycard Leipzig | Kostenlos Straßenbahn fahren

Die Muttis unter euch wissen es wahrscheinlich bereits schon. Allen, die sich gerade auf dem Weg dahin befinden, wird diese Info vielleicht eine überraschende Freude sein: Die LVB schenkt einem Elternteil des Neugeborenen Babys ein Jahr lang freie Fahrt auf allen Linien. Yeahyeahyeah!

Leipzig LVB Babycard

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1 Jahr lang Straßenbahn fahren for free

So verlockend eine Babypause auch ist. Wer bereits einmal mehrere Wochen oder Monate mit einem Säugling zuhause verbracht hat, wird vielleicht schnell bemerkt haben, dass unlängst die Gefahr droht, sich die Decke auf den Kopf fallen zu lassen. Um dem zu entgehen, nutzen die meisten Neumuttis und Schwangeren bereits in den Wochen zuvor in allerhand Kursen (Schwangerenyoga, Geburtsvorbereitung, etc.) die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Denn nix ist naheliegender als anstelle sich der Isolation hinzugeben, sich zum regen Austausch mit Gleichgesinnten zu verabreden. Ausgedehnte Kinderwagen-Schiebe-Touren gut und schön, aber der ungehemmten Mobilität ambitionierter Muttis wahrlich eine Erleichterung, ist die Option, sich an jedwedem Haltestellensymbol einfach fallen lassen und ohne ständige Ticketfummelei für nur noch 1-2 Haltestellen, die man nicht mehr zu Fuß bewältigt, nach Hause gondeln zu können.
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Mit dem Kinderwagen Straßenbahn fahren

Wer schon einmal in den Genuss kam, Vormittags die Leipziger Straßen entlang pilgern zu können, wird festgestellt haben, dass sich zu diesen famosen Uhrzeiten beinahe nur Kinderwägen und Personen jenseits des gebärfähigen Alters umherbewegen. Da kann es schon einmal passieren, dass die Einstiegsbereiche in Bus- und Bahn bereits voll sind mit dergleichen Kinder- und Omigefährten. Trotzdem ist es im Normalfall ein Leichtes, auch mit sperrigen Wägen, sein Ziel zu erreichen. Denn die Fahrpläne an den Haltestellen sind mit kleinen Symbolen versehen, die Kennzeichnen sollen, zu welcher Abfahrtszeit mit einem Niederflurwagen zu rechnen ist. Und wann man sich lieber einen starken Mann zum mit anpacken organisieren sollte. 😉

LVB Babycard Leipzig freie Fahrt

Die am Besten für Kinderwägen geeigneten Bahnbereiche sind übrigens mit einem Kinderwagensymbol gekennzeichnet.

LVB Babycard Leipzig

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Wie bekomme ich die LVB Babycard?

Die LVB Babycard kann grundsätzlich von dir selbst oder einer von dir bestimmten Person beantragt werden. Dazu benötigst du die Geburtsurkunde des Babys und deinen Personalausweis. Mit diesen beiden Utensilien bestückt, schlenderst du dann zu einem der LVB-Servicezentren (entweder am Wilhelm-Leuschner-Platz oder am Hauptbahnhof) und kannst die LVB Babycard gleich mitnehmen. Die LVB Baycard ist absolut kostenlos. Hier muss nix gekündigt werden und du bist auch sonst an keine weiteren Verträge gebunden. Sie läuft einfach einen Tag vor dem ersten Geburtstag deines Babys wieder aus.

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NUR in Verbindung mit deinem Baby gültig!

Auf eine kleine Besonderheit möchte ich euch noch aufmerksam machen. Und zwar ist die LVB Babycard nur dann für euch gültig, wenn ihr das Baby auch bei euch habt. Passt also Omma oder Oppa gerade auf und ihr wollt mal einen flinken Weg in die Stadt erledigen, dann müsst ihr also auf jeden Fall extra bezahlen.

Babycard LVB Leipzig
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LVB Babycard gilt leider nicht in S-Bahnen 🙁

Sehr sehr schade, aber wir wollen ja nicht nach dem „kleiner Finger, ganze Hand“-Prinzip verfahren – die LVB Babycard gilt NICHT in den S-Bahnen, mit denen man seit geraumer Zeit dank des Citytunnels so zügig von A nach B kommt. Hmm …. Dafür könnt ihr Straßenbahn und Bus fahren so viel ihr wollt.

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Eine Antwort

  1. Buechner

    Hi!
    Bin Vater mehrerer Leipziger Kinder (mit der gleichen Frau :-)). Lese jetzt wieder das S-Bahn-Thema und die nicht-Gültigkeit des Baby-Tickets. Habe bereits im Sommer 2014 (!) eine Petition in den Stadtrat der Stadt Leipzig eingereicht, die eine Erweiterung des Babytickets auch auf die S-Bahn vorsah (u. a. wegen Barrierefreiheit).

    Diese Petition wurde im Oktober 2014 vom Stadtrat angenommen.
    2016 musste ich feststellen, dass sich noch nichts getan hatte. Wie ich hier lese hat sich auch 2018 noch nichts geändert.

    Es ist an der Zeit mal beim Stadtrat nachzufragen…

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