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Atempause – den inneren Kompass neu ausrichten

Adelina Horn Creative Head

WILD.WILD. WE GO.

Manchmal fällt einem einfach die Decke auf den Kopf, es wird alles zu viel und man will nur noch raus aus dem Dschungel der Großstadt, einen Reset, neue Einflüsse, sich mal treiben lassen. Und jeder findet ganz eigene Wege des Ausgleichs vom Alltagstrott – manche zieht es in die Natur am Stadtrand, andere setzen sich in den Flieger unter der Prämisse „je weiter weg desto besser“, und wieder andere erkunden einfach das Umland Leipzigs.

Es gibt Tage an denen reicht mir ein Spaziergang durch den Auwald, um den Kopf wieder frei zu bekommen, oder ein entspannter Sonnenuntergang am Cossi. Aber wenn ich erstmal ziellos mit dem Zug oder dem Auto die Stadtgrenzen überschreite und den Trubel hinter mir lasse, spüre ich sofort eine innere Ruhe in mir aufsteigen. Wir sind gesegnet mit wahnsinnig schönen, spannenden und besonderen Orten im Umland Leipzigs. Egal ob im Norden, Süden, Westen oder Osten – innerhalb von zwei Stunden kommt man in sehr unterschiedliche Landstriche und Lebensräume.
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Fürstliche Parks im Norden

Den Kompass Richtung Norden ausgerichtet, erreicht man ein kulturelles Paradies mit Weltkulturerben wohin das Auge reicht. Neben dem Wörlitzer Park lassen sich im Biosphärenreservat Mittelelbe auch viele andere Spots des Gartenreichs Dessau-Wörlitz mit dem Rad erkunden. Wer hier ein paar Tage die Seele baumeln lässt, kann sich zudem bei einer Übernachtung im minimalistischen Stil und der Atmosphäre des Bauhauses völlig dem Gefühl der Großstadt entziehen.
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Der Ruf des Südens

Wenn die Nadel zittrig gen Süden ausschlägt hört sie wohl die Rufe der alten Handwerkskünstler und der vielseitigen Kulturlandschaft dieser Region. Das sächsische Erzgebirge ist das am dichtesten besiedelte Mittelgebirge Europas und reich an unterschiedlichsten Möglichkeiten den Körper mit neuer Energie zu fluten.

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Anziehungspunkt Sächsische Schweiz

Magnetisch zieht es die Nadel meines Kompasses immer wieder auch Richtung Osten in die atemberaubenden Landschaften der Sächsischen Schweiz. Besonders genieße ich dabei die rauen Wälder und Gesteinsformationen im Kirnitzschtal.

© Laurichhof Pirna | Die Gegend

Hier scheint das Leben dann für einen Moment stehen zu bleiben, der Beat, der uns vor sich hertreibt, still zu sein. Wer auch in der Gegend der sächsischen Schweiz eine extravagante Übernachtung weg vom Mainstream sucht findet diese ganz bestimmt in Pirna im Designhotel Laurichhof. Jedes Zimmer ist hier eine inspirative Oase für alle Sinne. Besonderes Highlight dabei: Alle Einrichtungsgegenstände im Hotel können direkt gekauft werden – Ambient to go!

© Laurichhof Pirna | Designhotel

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Last but not least go west

Das Saale-Unstrut Gebiet ist wie eine Reise ins Mittelalter. Dieser Landstrich ist berühmt berüchtigt für seine Fülle an Burgen und Schlössern und jedes dieser architektonischen Meisterleistungen läd zum eintauchen in eine längst vergangene Zeit ein. Eine Radtour entlang der beiden Flüsse ist aber nicht nur geschichtlich sehr erfüllend, auch dem Gaumen wird viel geboten. So ist diese Region mit seinen über 50 verschiedenen angebauten Rebsorten durchaus auch auf andere Art und Weise zum Abschalten geeignet.

© Ruder-Gesellschaft HANSA e.V.
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