taate. was mir begegnet & wie ich dem entgegne

taate hat’s mir ganz schön angetan. Das begann schon damit, dass ihr Blogbeitrag zum Thema Leipziger Lieblingsblogs mit weniger Worten auskam, als die Meisten und doch zum Punkt zu kommen wusste.

taate
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Poetische Alltagsromantik

Ein Klick hier, ein Klick da und schnell ist klar – wie viel Herz in den Seiten dieses Reudnitzer Einmuddibetriebsaushängeschildes steckt. Denn ohne zu viel von sich zu verraten, verrät sie doch so viel. Zwischen den Zeilen weniger Worte finden sich hingebungsvolle Momente, Situationen zum Innehalten, Schmunzeln und Reflektieren. Gespickt mit jeder Menge Originalität und Raffinesse, schafft sie es mit wenigen kostbaren Zutaten ein Geheimrezept für einen genialen Blog zu kreieren.

Zeichenbrett, Bilderrahmen und Backblech. Kochtopf, Schreibtisch und Inspiration. Tattoo, Kind, und Nähkiste. Es ist schon allein die Art, wie sie ihre Kategorien benennt, die uns erahnen lässt mit welch sorgfältigem Minimalismus sie hier die Liebe im Detail versteckt und mit ihren wohl gewählten Worten zu bezirzen weiß.

Mit ihren wohl gewählten Worten weiß auch L. zu bezirzen, der ganz nebenbei bemerkt auch Schöpfer des liebevollen Blogtitels „taate“ (kindlich für Tasche) ist. L. scheint kein geringerer als Mamas Nachkomme und findet aus allerhand Blickwinkeln nähere Betrachtung. Am meisten erfreue ich mich an den Postings unter der Headline „Kindermund“, in denen die wahnwitzig niedliche Aussprache des dem Alter meines Kindes entsprechenden Wortlautes Wiedergabe findet.

L: “papaaaa, du musst den kleinen monchichi mit mir suchen!” <kramen in spielzeugkiste; nach einer weile völlig ratlos> L: “papa, was suchen wir?”

Daneben versenken die Protagnisten Gummibärchen in Keksen, backen Kuchen ohne Mehl und treiben überdies jede Menge Schabernack von dem die symbolträchtig tätowierte Mami uns und ihrer Tastatur dann in den Abendstunden ein Liedchen trällern kann.

Dass Taate nicht nur verbal ein offenbares Talent innewohnt, sondern sie auch noch handwerklich gesegnet ist, veranschaulichen ihre herrlichen genießbaren und ungenießbaren Kreationen, an denen sie uns nach Vollendung teilhaben lässt.
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Die Leipziger Bloggerkollegen

Für Inspiration von außerhalb sorgen ihr Hoodkamerade Martin mit seinen Stories aus dem dunklen & dreckigen Reudnitz, André Herrmann und die Tagträumerin, sowie Aileen mit ihren minzgrünen Veganpornos.

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich einmal an Taates verbalen Entgleisungen zu laben, statte ihr jetzt und hier einen Besuch ab..

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